Interview mit Steffen Rittmeier

02-08-2017 16:57

Hallo Steffen,

Herzlich Willkommen bei der TSG Eintracht Plankstadt.
Du kommst vom Landesligaabsteiger FC Dilsberg und bist ein erfahrener Landesligaspieler.
Erzähle bitte ein bisschen von deiner bisherigen Fußballlaufbahn.

Hallo Julian,

wie du richtig erwähnt hast komme ich vom Landesligaabsteiger FC Dilsberg zu dem ich 2012 von meinem Heimatverein SV Waldhilsbach gewechselt bin. Nach fünf erfolgreichen Jahren (mit allen Höhen und Tiefen) u.a. mit der Meisterschaft in der Kreisliga Heidelberg und dem damit verbundenen Landesliga Aufstieg 2016 war es am Ende leider aus sportlicher Sicht gesehen ein sehr bitterer Abschied. Der direkte Klassenerhalt konnte aufgrund des schlechteren Torverhältnisses nicht gesichert werden und in der Relegation sollte es auch nicht sein. Ich wünsche dem FC Dilsberg alles Gute und viel Erfolg in der kommenden Kreisligasaison. Auch eine kurzes Gastspiel mit Zweitspielrecht im bayrischen Fußballverband beim ESV Freimann München während der Saison 2014/2015 in der wir in der Relegation zur Landesliga im 2. Finalspiel gescheitert sind gilt es zu erwähnen.

Bereits vor meiner Zeit mit dem FC Dilsberg in der Landesliga konnte ich bei der SG Wiesenbach Landesliga Luft schnuppern musste jedoch nach nur einjähriger Spielzeit angesichts meines Studiums kürzer treten und kehrte wieder zu meinem Heimatverein SV Waldhilsbach zurück. Von dort hat es mich dann wie schon genannt zum FC Dilsberg verschlagen und hier schließt sich letztlich der Kreis zur TSG Eintracht Plankstadt. Mein Ziel ist es dieses Jahr mit der TSG Eintracht Plankstadt schnellstmöglich den Klassenerhalt zu sichern und gerne ab und an manchen Star-Ensembles die Grenzen aufzuzeigen =)  


Auf welcher Position fühlst du dich am wohlsten?
Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten.In den vergangenen Jahren habe ich hauptsächlich auf den defensiven sowie offensiven Außenpositionen gespielt.


Woran lag es, dass das 1. Pflichtspiel, das Pokalspiel in Neuenheim am Sonntag haushoch verloren wurde?

Ich denke dass hier mehrere Faktoren eine Rolle gespielt haben. Zum einen steckte allen das sehr intensive dreitägige Trainingslager mit vier Trainingseinheiten in den Knochen. Zum anderen war die Spielvorbereitung (mit der 3-stündigen Heimfahrt) nicht unbedingt optimal. Dies kann und soll natürlich die haushohe Niederlage nicht entschuldigen. Wie Frank bereits vor dem Spiel sagte war das Spiel eine Willensangelegenheit, bei der es den inneren Schweinehund zu überwinden galt. Ich denke letztlich hat wohl der "innere Schweinehund“ gesiegt.

Zum Spiel selbst muss man sagen das Neuenheim die Räume clever zugeschoben hat, wogegen wir an diesem Tag spielerisch kein Mittel gefunden haben um Entlastung zu schaffen. Im Spielaufbau war Neuenheim sichtlich einfallsreicher ebenso die Körpersprache unverkennbar aggressiver. Zeitleich fehlte an diesem Tag die Abstimmung zwischen den Defensiv- und Offensivreihen wodurch immer wieder Lücken und dadurch viel Platz für den Gegner entstand. Läuferisch gelang es uns nicht in den entscheidenden Momenten den ASC unter Druck zu setzen was sicherlich den intensiven Trainingslager geschuldet war. Der ASC war uns an diesem Tag in allen Belangen überlegen. Natürlich waren nach dem Spiel alle sehr enttäuscht dennoch war es „nur“ Pokal.

Jetzt gilt es nach vorne zu schauen, die Köpfe nicht hängen zu lassen und die bevorstehenden Wochen der Vorbereitung konzentriert zu arbeiten das am ersten Spieltag im Derby gegen Ketsch die drei Punkte in Plankstadt bleiben. 

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